Bund für Freies Christentum

Auf der Suche nach neuen Wegen

Bericht
von der Jahrestagung 2017 in Bremen



„Hier stehen wir - können wir auch anders?“

Jahrestagung 2017

Die diesjährige Jahrestagung des Bundes für Freies Christentum fand vom 22.-24. September 2017 in der St. Remberti-Gemeinde in Bremen-Schwachhausen statt. Zuletzt hatte dort vor 11 Jahren eine Jahrestagung des Bundes stattgefunden. Die St. Remberti-Gemeinde ist seit vielen Jahren korporatives Mitglied des Bundes, hat sie doch ein dezidiert liberal-undogmatisches theologisches Profil und spricht damit Menschen an, die ihren Glauben in kritischer Distanz zu überlieferten Formen und Vorstellungen leben.

Tagungsort und Tagungsthema waren angemessen aufeinander bezogen. Weil die Evangelische Kirche in diesem Jahr in Erinnerung an den Thesenanschlag Luthers ihr 500. Jubiläum feiert, bezog sich das Thema ebenfalls auf Luther: „Hier stehen wir – können wir auch anders? Reformation und Aufklärung: Impulse für den Gottesdienst“. Es sollte gerade an diesem liberalen kirchlichen Ort darüber nachgedacht werden, in welcher Weise eine Reformation der Evangelischen Kirche im 21. Jahrhundert Gestalt annehmen kann. Aus diesem Grund befasste sich die Tagung mit Gottesdienstformen und -inhalten – und zwar insbesondere mit Predigt, Gebet, Bekenntnis, Abendmahl und Kirchenlied.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer am Freitagabend durch die gastgebende Remberti-Pfarrerin Isabel Klaus stellte Prof. Dr. Werner Zager, Präsident des Bundes, diesen kurz vor, führte in die Thematik der Tagung ein und hieß auch den Redner des Eröffnungsvortrags, Privatdozent Dr. Alf Christophersen von der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg, herzlich willkommen. Sein Thema lautete: „Liberaler Protestantismus zwischen Reformation und Aufklärung“, wobei der Referent das „zwischen“ nicht zeitlich, sondern sachlich (im Sinne von „im Spannungsfeld zwischen Reformation und Aufklärung“) verstand. Es sollte auch weniger um eine Reflexion von Reformation und Aufklärung gehen, sondern um die Frage, welche Impulse wir – aus Reformation und Aufklärung – brauchen, um den evangelischen Gottesdienst heute anders zu verstehen und neu zu gestalten. Christophersen stellte u.a. die Frage, ob Luther als ein Vorläufer der Aufklärung anzusehen sei. Er verneinte diese Frage: Der Protestantismus habe zwar den wichtigen Freiheitsgedanken eingebracht. Neu seit der Aufklärung sei aber die Intersubjektivität, also die Erkenntnis bzw. Fähigkeit, einen Sachverhalt auch für andere Personen verständlich und nachvollziehbar zu machen. Daraus folge für den Glauben, dass dieser sich auf das Denken einlassen müsse, um sich so aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit zu befreien. Christophersen befürchtete, dass das Reformationsjubiläum bisher kaum einen echten Beitrag zur heutigen Reform der Kirche geleistet hätte, und er zitierte den Wittenberger Theologen Friedrich Schorlemmer mit dem Satz: „Wer nur sich selbst verwaltet, verwaltet am Ende nur das Nichts.“ Christophersen befasste sich auch mit der Bedeutung der Geschichte für die heutige Zeit. Wir erinnern, um zu reflektieren und für die heutige Zeit Handlungsvorgaben (=Ethik) zu entwickeln. Ethik ist somit eine reflektierte Form des Erinnerns. Das Gewissen ist der Ort, wo sich alles entscheidet. Die Erinnerung sei die Schädelstätte des Geistes (nach Hegel). Und das Denken ist eines jeden Pflicht. Dabei sei es vergleichsweise irrelevant, ob sich bestimmte Ereignisse (wie der Thesenanschlag Luthers) tatsächlich ereignet hätten; wichtiger seien vielmehr die Reflexion und die Anliegen, die Luther antrieb. Dabei folge man am besten, nach Uwe Johnson, dem Verhalten der Katzen: diese seien unabhängig, unbestechlich und ungehorsam. Etwas ratlos blieb Alf Christophersen bei dem Problem, wie sich die Kirche heute zu den säkularisierten, an Religion und Gott wenig interessierten Bürgern vor allem in den neuen Bundesländern verhalten solle. Am besten wohl so, dass man sie als Personen mit ihren Sorgen und Ängsten wirklich ernstnähme.

Nach einer Andacht in der St.-Remberti-Kirche am frühen Samstagmorgen befasste sich Pfarrer Dr. habil. Wolfgang Pfüller mit der Frage „Predigt als religiöse Rede oder als Verkündigung des Wortes Gottes?“ Pfüller zufolge wird die Predigt nach reformatorischem Verständnis auch heute immer noch als Verkündigung oder doch wenigstens als Geschehen des „Wortes Gottes“ verstanden. Gewiss nicht im Sinne des Schweizer Reformators Heinrich Bullinger (1504–1575), der die Predigt des Wortes Gottes mit dem Wort Gottes gleichsetzte. Vielmehr werde die Predigt heute eher im Sinne von „Gottes Wort im Menschenwort“ verstanden; denn erst im Hören verwandele sich das Menschenwort in Gottes Wort. Doch auch gegen diese Darstellung wendet sich Pfüller, denn – egal, wo wir das Wort Gottes verorten – „die immer subjektiv bleibenden menschlichen Worte werden unzulässig objektiviert“ und zugleich hominisiert, also vermenschlicht und auf ein menschliches Maß gebracht. Schlimmer noch: Indem man mit dem Begriff des Wortes Gottes die jederzeit fehlbaren menschlichen Worte auf den allein unfehlbaren Gott projiziert, „werden menschliche Worte in unzulässiger Weise gegen Kritik immunisiert“. Dem stellt Pfüller nun die Position Wilhelm Gräbs gegenüber, der Predigt schlicht als „religiöse Rede“ verstanden wissen will, wobei sowohl die biblischen Texte als auch die Situation der Hörer und Hörerinnen religiös interpretiert würden. Das gelte nicht zuletzt für Kasualien, also für Predigten bei Taufe, Konfirmation, Trauung und Begräbnis. Pfüller wollte aber noch einen Schritt weiter gehen und Predigt als „interreligiösen Dialog“ verstehen. Dabei solle der Prediger zwar mit einer festen, starken Überzeugung auftreten, aber doch nicht so, als ob diese Überzeugung eine unerschütterliche, nicht mehr in Frage zu stellende Wahrheit verkündige. Das Gegenüber, die Hörer und Hörerinnen, dürften diese Überzeugung als Angebot annehmen oder auch ablehnen. Der Prediger könne zuweilen auch solche Fragen ansprechen, auf die er selbst keine Antwort wisse, und dann deren Beantwortung den Hörern anheimstellen. Insgesamt sollte eine Predigt frisch und unterhaltend sein. Oder, um es mit Luther zu sagen: „Tritt fest auf. Mach’s Maul auf. Hör bald auf.“

Pfarrer Ingo Zöllich aus Troisdorf referierte zum Thema „Beten und Bekennen“ und fragte, bezogen auf das Vaterunser und das im evangelischen Gottesdienst ebenfalls gesprochene Apostolische Glaubensbekenntnis, dass „wir auch anders können“, womit er sich aber nur auf die Pfarrer bezog, nicht auf die Gemeinde, die doch meist zu akzeptieren habe, was ihr von Pfarrern vorgegeben werde. Pfarrer sollten die Diversität in ihren Gemeinden berücksichtigen, so Zöllich, und möglichst viele Hörer und Hörerinnen sollten dem Vaterunser und auch dem Credo zustimmen können. Neben dem Vaterunser gibt es ja auch noch das frei gesprochene Gebet, das Herz und Vernunft ansprechen solle, aber doch so, dass sich beim Hörer kein Widerstand rege. Wenn jemand zum Beispiel nicht an Engel glaube, so werde eine Bitte um den Schutz der Engel sein Herz nicht unbedingt erwärmen, sondern er wird es allenfalls als kitschig empfinden. Ob man immer den „allmächtigen Gott“ ansprechen müsse, wo er doch viele unserer Nöte nicht zu lindern vermag, stellte Zöllich in Frage. Der „Allmächtige“ wecke doch allzu supranaturalistische Assoziationen. Die Allmacht Gottes sei nicht unbedingt die Erfahrung des Menschen. Andererseits sei er auch nicht ohnmächtig, sondern wirke ja durchaus in unserem Leben. – Weil viele Gläubige sich heute mit dem Glaubensbekenntnis schwertun, habe der Pfarrer die Freiheit, auch andere Bekenntnisse auszuprobieren. Durch einen unabänderlichen, feststehenden Bekenntnistext werde Gott statisch. Man muss das Credo auch nicht von der ganzen Gemeinde sprechen lassen. Man kann es vorlesen, sodass der Hörer für sich entscheiden kann, ob er ihm zustimmt oder nicht. Zöllichs These: „Es werden umso mehr Gottesdienstbesucherinnen und -besucher den Gebeten und dem Bekenntnis mit Herz und Vernunft zustimmen, je mehr inneren Gestaltungsraum die Texte für sie eröffnen, je mehr sie also zu ihren eigenen Texten werden können.“ Will man das Apostolische Glaubensbekenntnis allerdings beibehalten, so würden schon die richtigen Einleitungsworte eine angenehme Distanz zum Text herstellen, etwa wenn man sagte: „Bekennen wir unseren Glauben mit den vertrauten Worten der Väter und Mütter.“ Noch besser findet Zöllich es allerdings, wenn man das Apostolikum durch ein modernes Bekenntnis oder einen ganz anderen Text ersetzt.

Prof. Dr. Jan Hermelink sprach am Samstagnachmittag zum Thema Abendmahl. Der an der Universität Göttingen lehrende Praktische Theologe begann mit der These, dass der Vollzug des Abendmals in der Regel vor der Deutung des Abendmahls steht. Denn für die Gläubigen ist dieTeilnahme am Abendmahl oft existenziell wichtiger als das, was die Eucharistie für ihn oder sie theologisch bedeutet. So kann die Frage, ob man überhaupt an der Abendmahlsgemeinschaft teilnehmen darf oder nicht, größere Bedeutung gewinnen als die Frage, wie denn das Verhältnis von Wein und Brot zum Blut und Leib Christi zu denken sei. Aus reformatorischer Perspektive stellt das Abendmahl vor allem Gottes Vergebungszusage dar. Durch diese Zusage wird der Gläubige Teil der evangelischen Gemeinschaft (kein Abendmahlsvollzug ohne Gemeinschaft). Aus gegenwärtiger Perspektive sind allerdings einige Probleme zu benennen, wie: düstere Atmosphäre, Beklemmung, Angst, Thematik von Schuld und Sühne, Blut usw. Darüber hinaus haben wir es mit einer Praxis zu tun, welche die Konfessionen scharf trenne. Hinzu kommen praktische Probleme wie diese: Sollen Kinder, Ungetaufte, Fremde, Kranke teilnehmen dürfen? Wem muss das Abendmahl verweigert werden? Soll Einzelkelch oder gemeinsamer Kelch verwendet werden? Soll Wein oder Traubensaft gereicht werden? Wer darf das Abendmahl austeilen: Pfarrer, Prädikanten, Diakone? Das Abendmahl wird zunehmend zur Option. Nur 38% der evangelischen Kirchenmitglieder betrachten das Abendmahl als zum Evangelisch-Sein gehörend. Aus der Sicht der Aufklärung unterliegt das Abendmahl der Freiheit des Einzelnen, sowohl was die Teilnahme als auch die Deutung betrifft, die der aufgeklärte Mensch dem Mahl beimisst. Individuelle Deutungen, die sich aus eigenen Erfahrungen und Hoffnungen ergeben, sind entscheidender als kirchlich-theologische Deutungen. „Eine mündige Mahlpraxis vollzieht sich (auch) jenseits der Kirche.“ Aus der Sicht einer Glaubens- und Kirchenreform ergeben sich ungewohnte Möglichkeiten: Die Feiernden sollten mehr zu Wort kommen. Das Mahl kann auch außerhalb der Kirchen (etwa in Privathäusern oder Krankenhäusern) gefeiert werden. Es kann mit festlichen Mahlzeiten verknüpft oder mit diakonischen Aufgaben (Mahl und Tafel) verbunden werden. Die Leitung des Abendmahls könne gerne auch in andere Hände als in die von Pfarrerinnen und Pfarrern übergeben werden.

Das letzte Referat hielten Pfarrerin Dorothea Zager und ihr Mann, Prof. Dr. Werner Zager, die sich den Vortrag über „Undogmatische Texte zu vertrauten Melodien“ teilten. Schon seit es evangelische Gesangbücher gibt, habe man sich um Verbesserungen bemüht: Sprache wurde geglättet, Reime bereinigt, schwierige Satzgefüge, Fremdwörter ersetzt usw. Änderungen wurden auch den Bedürfnissen und dem Geschmack der Nutzer angepasst. Ab dem 18. Jahrhundert zog auch der Geist der Aufklärung in die Gesangbücher ein, beispielsweise durch die Lieder von Christian Fürchtegott Gellert oder Friedrich Gottlieb Klopstock. Immer wieder gab es neue Gesangbücher, mit neuen Texten und Inhalten. Als nach dem Zweiten Weltkrieg das neue Evangelische Kirchengesangbuch (EKG) 1950 erschien, sah Karl Ferndinand Müller später darin das Versäumnis, „den ganzen Fragenkomplex um die Existenz des Menschen in Theologie und Philosophie, die Ergebnisse der historisch-kritischen Forschung, der Entmythologisierung … nicht zur Kenntnis genommen, sondern als unlegitime Fragestellung abqualifiziert“ zu haben. Die Revisionsbedürftigkeit unserer Kirchenlieder zeige sich schon an der Sprache: Vokabeln wie Erbarmung, Freudigkeit, Gnadenbrunn, himmelsüß, Lindigkeit, wunderlieb, himmelan, geduldiglich, gottseliglich oder grausamlich in unseren Gesangbüchern seien teilweise Jahrhunderte alt und muten heute nur noch befremdlich an. „Süßliche Wortschöpfungen, verklärte Glaubensvorstellungen … machen das Singen solcher Lieder zu einem sprachlichen Abenteuer.“ Auf sprachlicher Ebene sei dringend eine gründliche Revision nötig. Doch nicht nur die Sprache, sondern auch viele Inhalte sind heute anstößig, enthalten unsere Kirchenlieder doch eine große Zahl theologisch fragwürdiger Aussagen. Manche Inhalte setzen ein veraltetes Weltbild voraus, ein dogmatisch überhöhtes Christusbild (eingeborener Gottessohn, von der Jungfrau geboren, Erbsünde und Sühnetod usw.). Auch der dreieinige Gott werde immer wieder beschworen. Weniger problematisch seien die Melodien, die den Menschen oft ans Herz gewachsen sind. Beliebte und vertraute Melodien sollten erhalten bleiben. Gute Erfahrungen habe man mit neuen Texten auf alten Melodien gemacht. Auf diese Weise kann es gelingen, sich von sprachlich und theologisch fragwürdigen Texten zu verabschieden, ohne deswegen bewährte und musikalisch überzeugende Melodien aufgeben zu müssen. So kann man auch neue Themen wie Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung aufnehmen. Auch können problembehaftete Inhalte ganz neu artikuliert werden, etwa wenn Dieter Frettlöh den Auferstehungsgedanken vergeistigt: „Dass Jesus Christus aufersteht, bedeutet für meinen Glauben, weil Jesu Sache weitergeht, kann ich es mir erlauben, der neuen Freiheit mich zu freun und keine Macht der Welt zu scheun, wie sie sich auch gebärdet.“ Oder wenn Otmar Schulz zum Tod Jesu reimt, ohne den Sühnegedanken zu propagieren: „Stirbst draußen vor dem Tor, stirbst mitten in der Welt. Im Leiden lebst du vor, was wirklich trägt und hält.“ Es sei zu hoffen, so meinten die beiden Zagers zum Schluss, dass die Chance alternativer, gerade auch undogmatischer Texte zu vertrauten Melodien für ein neu zu erarbeitendes Evangelisches Gesangbuch genutzt wird.

Der Sonntagmorgengottesdienst fand im Gotteshaus der St. Remberti-Gemeinde statt. Die Kirche führt ihr Dasein auf eine urkundlich verbriefte Gründung einer Kirche und eines Spitals vor 700 Jahren zurück. Nach der Zerstörung der neugotischen Kirche von 1871 im Zweiten Weltkrieg wurde die heutige Kirche und das Gemeindehaus von St. Remberti im Stil norddeutscher Landhäuser erbaut und 1951 eingeweiht. Beim Entwurf der Kirche bezog man sich auf die Grundform eines niedersächsischen Bauernhauses, griff aber auch Stilelemente der barocken Vorvorgängerkirche von 1738 auf. Die Innenausstattung besticht durch ihre vom Architekten durchgestaltete Schlichtheit: unverputzter Backstein, der um den Bogen der Altarnische herum strahlenförmig vermauert ist. Einziger Bildschmuck sind die drei bunten Fenster hinter dem Altar und das halbrunde Fenster auf der Orgelempore über dem Haupteingang. Berühmt ist das Kruzifix des Künstlers, Schriftstellers, Mystikers und freien Christen Ernst Barlach (1870–1938), das vorne rechts an der Backsteinwand angebracht ist. Der Gottesdienst stand wie die Tagung im Zeichen Luthers. Der Organist und Musikpädagoge Prof. Wolfgang Baumgratz setzte die Lieder im grandiosen Stil Albert Schweitzers um, dem ersten Ehrenpräsidenten des Bundes. Aber nicht nur das Orgelspiel bewegte die Zuhörer, auch die zwei Darbietungen der vorzüglichen Cellistin Lynda Cortis beeindruckten und berührten die Gemeinde mit modernen und zugleich ergreifenden Klängen. Zuhörer fühlten sich in eine andere, geradezu transzendente Welt versetzt. Höhepunkt des Gottesdienstes war die Predigt von Pastorin Isabel Klaus, der sie den Titel „Luther bei die Fische“ gab. Statt einer traditionellen Bibelauslegung erzählte sie eine fiktive Geschichte, mit der sie die Kluft zwischen Luther und der Aufklärung bis hin zur heutigen Postmoderne anschaulich und originell illustrierte; diese narrative Predigt kam leichtfüßig daher, war aber sprachlich kunstvoll und zugleich tiefgründig und aussagekräftig.

Alles in allem war es wieder einmal eine Tagung, die zum Nachdenken und Diskutieren anregte und einmal mehr zeigte, dass es möglich ist, den christlichen Glauben in einer neuen attraktiven (inhaltlichen und äußeren) Gestalt ohne Erstarrung und Dogmatismus zu begreifen und zu verkündigen.

Kurt Bangert

Fotos: Raphael und Dorothea Zager